KSV-Teams haben noch Luft nach oben

OER-ERKENSCHWICK.

Am vorletzen Spieltag der Badminton-Saison gab es für den KSV 20 einen Sieg und eine Niederlage. Während sich die erste Mannschaft am Sonntag mit 5:3 gegen SV GEA Happel aus Herne durchsetzen konnte, musste sich die Zweitvertretung dem OSC BG Essen-Werden III mit 3:5 geschlagen geben.

Nachdem die Gäste zunächst mit 1:0 in Führung gingen (Lars Uehlemann/Sebastian Kiera verloren im ersten Herrendoppel in zwei Sätzen), gewann der KSV anschließend fünf der restlichen sieben Spiele. Spannung war aber bis zum Schluss gegeben, da Happel im letzten Spiel die Chance hatte, zumindest das Remis mitzunehmen. Doch das gemischte Doppel mit Marvin Ortmann und Jessica Capogreco setzte sich deutlich mit 2:0 durch. Somit ist dem KSV vor dem letzten Spieltag der vierte Tabbelplatz in der Kreisliga sicher.

Schlechter sah es für den KSV II aus, der sein vorletztes Saisonspiel mit 3:5 gegen Essen verlor, obwohl ein Herren- und auch das Damendoppel kampflos an die Gastgeber gingen. Allein Bastian Deitermann konnte für die Oer-Erkenschwicker punkten. Vor dem Spiel stand schon fest, dass ihnen der dritte Tabellenplatz in der Kreisklasse Nord nicht mehr zu nehmen ist. Theoretische Chancen für den zweiten Platz gibt es für die „Schwicker“ vor dem letzten Saisonspiel noch. Jedoch ist man auf Schützenhilfe des OSC Essen angewiesen, während man zumindest gegen den Tabellenführer SG Essen punkten müsste. Der hat aber bisher alle Spiele gewonnen.

Doch egal, welcher Tabellenplatz am Ende erreicht wird, für Hansi Gersch, Abteilungsleiter und Gesamtvorsitzender des KSV, waren die Leistungen beider Seniorenvertretungen durchweg erfreulich. Man habe beide Mannschaften in der oberen Tabellenregion angesiedelt und zudem stabilisiert.

In der kommenden Saison wollen beide Seniorenteams des KSV im Aufstiegsrennen mitmischen. Dies soll auch durch externe Verpflichtungen angekurbelt werden. Außerdem möchte man so schnell wie möglich eine dritte Mannschaft in den Spielbetrieb schicken, um auch den jungen Spielern Möglichkeiten zu geben, Spielpraxis zu sammeln. „Das Potenzial hierfür ist gegeben“, macht Gersch Hoffnung auf eine wachsende Badminton-Abteilung des KSV 20.

Quelle: Stimberg-Zeitung vom 25.02.2016